B.C.
Koekkoek-Haus


Die Zeichnungen von B.C. Koekkoek sind wieder zu sehen!

Die Zeichnungen von Barend Cornelis Koekkoek (Middelburg 1803-1862 Kleve) sind nochmals in einer Sonderpräsentation im dritten Stockwerk des B.C. Koekkoek-Hauses zu sehen. Sie stellen eine besondere Kostbarkeit aus der Sammlung der Stiftung B.C. Koekkoek-Haus dar und können aufgrund ihrer Lichtempfindlichkeit nicht oft und dann nicht lange ausgestellt werden. In einer Auswahl von rund 100 Blättern gibt es jetzt wieder die Gelegenheit, sich mit ihnen vertraut zu machen. Im Schaffen von Barend Cornelis Koekkoek spielt die Zeichnung von Kindesfüßen an eine zentrale Rolle. Bereits im Kinderalter wird er durch seinen Middelburger Lehrer Abraham Krayestein (1793-1855) in der Zeichnung geschult.

Bei seinen Reisen in den Harz, in das Rheinland und nach Brabant diente sie ihm als Medium, seine Eindrücke auf dem Papier festhalten zu können - um gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt von ihnen schöpfen zu können. Somit schuf er sich ein Repertoire an Motiven, aus dem er später bei der Komposition seiner berühmten Landschaftsbilder schöpfen konnte.

Das berühmte Porträt von Charles Baugniet aus dem Jahr 1839, das den Künstler am Höhepunkt seines Schaffens und Lebens zeigt, präsentiert ihn mit Skizzenbuch und Zeichenfeder. In Kleve gründete Koekkoek 1841 das „Zeichen-Collegium“, in dem zwar in erster Linie Malerei unterrichtet wurde, deren Name jedoch veranschaulicht, welche außerordentlich hohe Bedeutung der Künstler dem Medium der Zeichnung sein Leben lang beimaß.

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Barend Cornelis Koekkoek, Straße in Kranenburg mit Mühlenturm, o.D
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